Mama ist nicht Mami

Als ich letzten Donnerstag meinen zweijährigen Sohn vom Kindergarten abholte, platzte ich ungewollt in eine skurrile und gleichzeitig dramatische Szene hinein: Alle Kinder der Bären-Gruppe weinten! Sophie hatte sich in die Hose gemacht, Paul hielt sich schmerzerfüllt den Kopf, weil er mit einem Baustein geschlagen wurde, und mein Sohn heulte, weil er gerade eine ordentliche Standpauke von seiner Erzieherin kassierte. In der Hand hielt er den Baustein ...

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Plötzlich Mutter einer 9-Jährigen

miniaturfiguren; (c)regenbogenfamilienköln

Nicht immer werden Regenbogenfamilien von Anfang an als Regenbogenfamilien gegründet. Es gibt Familien, die erst mit den Jahren zu einer Regenbogenfamilie werden. Genau so eine Geschichte möchte ich erzählen. Es ist meine Geschichte und sie handelt davon, wie ich unverhofft Mutter einer 9-jährigen Tochter wurde.

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Familienvielfalt in Schule und Unterricht

Buntstifte; (c)regenbogenfamilien-koeln.de
Buntstifte; (c)regenbogenfamilien-koeln.de

Kinder brauchen Schulen, die auf ihre Bedürfnisse und Interessen eingehen und ihre Lebenslagen berücksichtigen. Kinder brauchen Schulen, die diskriminierungsfrei und ohne Homophobie aufgestellt sind. Alle Kinder brauchen solche Schulen. Doch gerade Kinder aus Regenbogenfamilien  sind mehr noch als andere Kinder darauf  angewiesen, dass unterschiedliche Lebensentwürfe und Familienmodelle selbstverständlich thematisiert werden. Sich des Themas Familienvielfalt und Diskriminierung von Lesben und Schwulen nicht anzunehmen, bedeutet, Vorurteilen und Diskriminierungen einen Raum in Schulen zu geben. Nötig ist also eine aktive Auseinandersetzung seitens der Schulen, weil sonst die Thematisierung den einzelnen Kindern überlassen bleibt.

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Öffnung der Ehe – und nun?

Hännes; (c)regenbogenfamilien-koeln.de

Seit September stürmen überall im Land heiratswillige Schwulen- und Lesbenpaare die Standesämter der deutschen Groß- und Kleinstädte. Jede dieser Hochzeiten ist ein individueller Glücksmoment und ein Triumph über die bisherige Ungleichbehandlung. Doch ist mit der Eheöffnung wirklich das Ende unserer Wünsche erreicht? Mitnichten.

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Privatsphäre im digitalen Zeitalter

Kranhaeuser; (c)regenbogenfamilien-koeln.de

Vielleicht bin ich hoffnungslos altmodisch, aber für mich sind mein Leben und meine Daten ein Schatz, den ich nicht mit der Gesamtheit des Internets teilen möchte. Dies gilt insbesondere für die Daten und die Privatsphäre meiner Kinder. Mit dieser Meinung scheine ich zu einer aussterbenden Spezi zu gehören. Statt: "Das Private ist politisch", heißt es nun: "Das Private ist öffentlich."

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Trennung – und dann?

Trennung ist nicht schön. Nicht für die Eltern und schon gar nicht für die Kinder. Aber sie passiert – und das auch immer öfter in Regenbogenfamilien.

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Auszeit vom Familienalltag

Im März 2016 nahmen mein Sohn und ich an einer Mutter-/Vater-Kind-Kur des DRK Landesverband Nordrhein teil. Zufällig war ich Anfang des Jahres auf dieses einzigartige Angebot für Regenbogenfamilien des DRK Kurzentrum Carolinensiel gestoßen.

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Digitalisiertes Familienleben

Regenbogen Litfaßsäule; (c)regenbogenfamilien-koeln.de

„Damals gab es noch keine Computer? Wie seid ihr denn dann ins Internet gekommen?“, fragt mein Sohn mich. Eine Welt ohne Internet ist für meine Kinder so schwer vorstellbar wie für mich ein Leben ohne Elektrizität, fließend warmes Wasser oder Heizung. Graue Vergangenheit, die nicht in meinem eigenen Lebenshorizont vorgekommen ist.

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Soziale und biologische Elternschaft

(c)Pegel; regenbogenfamilien-koeln.de

 

Es gibt ein paar wiederkehrende Fragen, die uns als lesbische Eltern gestellt werden. Frage 1: „Wie habt ihr das gemacht?“ Damit ist nicht etwa gemeint: "Wie habt ihr so wundervolle Kinder in die Welt setzen können?" Dahinter verbirgt sich die Neugier nach dem Wie des Zeugungsaktes. Mal wird das ganz direkt gefragt, mal mehr durch die Hintertür. Abhängig von der Situation, in der sie gestellt wird, und je nach Art des Kontaktes, in dem ich zu der fragenden Person stehe, finde ich diese Frage berechtigt und beantworte sie, mal detaillierter, mal abstrakter.

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Unser persönlicher Regenbogen

Unsere Kinder haben eine sehr spezielle und persönliche Beziehung zum Regenbogen. Sie machen mich und meine Frau regelmäßig auf alle Regenbogen aufmerksam, die uns begegnen. Sei es auf Bildern, Reklametafeln, an Hauswänden oder auf echte Regenbogen am Himmel. Mit jener Inbrunst und Begeisterung, die Kindern innewohnt, teilen sie uns aufgeregt mit: „Schau! Da! Ein Regenbogen!“

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Die da

Unseren Sommerurlaub verbrachten wir dieses Jahr zum ersten mal auf Korsika im sehr rentner- und mäßig familienfreundlichen Hotel "Maristella". Als Familie mit Kleinkind waren wir eh schon eine Minderheit. Als Regenbogenfamilie eine ganz besonders besondere.

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Terror in Rosa und Blau

(c)uhr; regenbogenfamilien-koeln.de

Junge oder Mädchen? Das scheint noch immer die alles entscheidende Frage zu sein. Eigentlich erstaunlich in Zeiten des anwachsenden Genderbewusstseins.

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