Eheöffnung zum Greifen nah

(c) Liebesschlösser; regenbogenfamilien-koeln.de

Um es vorweg zu sagen: Ich bin kein Fan der Ehe. Ich war es nie. Und doch bin ich seit 9 Jahren verpartnert. Der Kinder wegen. Die Verpartnerung war für mich und meine Frau die einzige Möglichkeit unsere gemeinsamen Kinder durch Stiefkindadoption rechtlich abzusichern. Und dennoch: Ich freue mich wie Bolle über die sich überschlagenden Ereignisse dieser Woche.

mehr lesen 1 Kommentare

Männercasting: Auf der Suche nach einem Samenspender

(c)eistüte; regenbogenfamilien-koeln.de

Am Anfang stand ein Mind-Map: Meine Freundin und ich zeichneten darin auf, welche Wege und Möglichkeiten wir für uns sehen an einen Samenspender zu kommen. Welche Männer in unserem Freundeskreis kommen dafür in Frage? Eigentlich keine, stellten wir schnell fest. Also streuten wir unsere Suche per Mundpropaganda weitläufig über unseren Bekanntenkreis hinaus. Ohne Erfolg. Wir entschlossen uns zu einer Anzeige: „Lesbisches Paar mit Kinderwunsch sucht Samenspender, der keine Vaterrolle übernehmen will.“

mehr lesen 0 Kommentare

Die Familienpolitik der AfD: Keine Alternative für Regenbogenfamilien

(c)riesenradmitdom; regenbogenfamilien-koeln.de

Letztes Wochenende befand sich Köln im Ausnahmezustand. Der AfD-Bundesparteitag fand im „Maritim“-Hotel statt. Über 30.000 Demonstrant*innen gingen gegen die AfD und ihre rechtspopulistischen Positionen auf die Straße. Auf dem Parteitag wählte die AfD Alice Weidel zur Spitzenkandidatin für die  Bundestagswahl. Alice Weidel hat zwei Söhne, vier Jahre und drei Monate alt, die sie gemeinsam mit ihrer Partnerin großzieht, einer Schweizer Film- und

Fernsehproduzentin.

mehr lesen 1 Kommentare

Kunst AG für Kinder aus Regenbogenfamilien

(c)kugel; regenbogenfamilien-koeln.de

Ab dem 28. April 2017 startet eine Kunst AG, die sich an 6- bis 8-jährige Kinder aus Regenbogenfamilien richtet. Gesucht werden kleine Regenbogenkünstler*innen, die Spaß und Lust haben aufgemeinsame Kreativität.

mehr lesen 1 Kommentare

In Zeiten wie diesen

(c)flügelauto; regenbogenfamilien-koeln.de

Uns Regenbogenfamilien in Köln geht es gut. Wir können offen mit unseren Kindern leben, in den Kindergärten und Schulen werden wir immer mehr und damit zunehmend selbstverständlicher.  Wir haben eine Vielzahl an Gruppen, in denen wir Gleichgesinnte treffen können. Es gibt das Rubicon, wo wir uns Beratung und Unterstützung holen können. Wir haben das Familien-Picknick und die Adventsfeier, den Family Equality Day und den CSD, der im letzten Jahr sogar ein Familienfest für uns offerierte. Warum nehmen wir all das so wenig in Anspruch?

mehr lesen 0 Kommentare

Mal- und Fotowettbewerb zu Regenbogenfamilien in Köln

(c)rathausfiguren; regenbogenfamilien-koeln.de

Im Mai 2016 fand die erste gemeinsame Ausstellung der Rainbow-Cities anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) statt. Köln wurde durch ein Gemälde des Kölner Künstlers Georg Siep vertreten. Die Ausstellung zum Internationalen Tags gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) 2017 steht unter dem Motto "Families".

mehr lesen 0 Kommentare

Neue Gruppe für Single-Lesben mit Kindern und getrennte Regenbogenfamilien

(c)zirkuszelt; regenbogenfamilien-koeln.de

In den Gruppen für Regenbogenfamilien die Einzige ohne Partnerin, unter den anderen Müttern die einzige Lesbe: Als lesbische Single-Mama ist man oft besonders allein-erziehend. Deshalb gibt es ab Januar 2017 unsere neue Gruppe. Ein bis zweimal im Monat treffen wir uns und sind ausnahmsweise einmal: Viele!

mehr lesen 0 Kommentare

Männliche Sozialisation und Pubertät

Es gibt Situationen, in denen ich als Mutter meinen Sohn nicht begleiten kann, so wie es ein Vater tun könnte. Männer-Duschen und Männer-Toiletten beispielsweise sind Areale, in die weder meine Frau noch ich unseren Sohn begleiten können. Als er kleiner war, nahmen wir ihn mit auf´s Frauen-WC und in die Frauen-Dusche. Kein Thema. Aber irgendwann kommt der Moment, da ist ein Sohn zu groß dafür. Dann heißt es Abschied nehmen vor dem Männerklo und unseren Jungen allein hineinschreiten lassen in diesen uns gänzlich unbekannten Raum. Dann heißt es, Bilder von stinkenden Pissoirs und im Stehen urinierenden Männern nicht allzu viel Raum zu geben, Augen zu, Nase zu und rein mit dem Jungen in das Männerklo. Da kann ich als Mutter nichts tun außer ihn gehen und seine Erfahrungen machen zu lassen.

mehr lesen 1 Kommentare

Die Regenbogenfamilie als (Fach)Pflegefamilie

(c)liebedeinestadt; regenbogenfamilien-koeln.de

Am 26. Oktober 2016 haben sich die Mitarbeiter/innen des Erziehungsbüro Rheinland Guido Wedemann und Maike Spanger in Kooperation mit Sarah Dionisius vom Rubicon mit interessierten Teilnehmer/innen im Rubicon Köln getroffen. Grund für dieses Treffen war ein offener Austausch über das Thema Regenbogenfamilien und Pflegekinder. Das Erziehungsbüro Rheinland möchte Regenbogenfamilien dabei unterstützen, sich mit dem Thema Pflegefamilie und Fachpflegefamilie auseinanderzusetzen.

mehr lesen 0 Kommentare

Mama + Mamusch - Ein Interview mit der Autorin

In ihrem Buch erlebt Ana gerade ihren ersten Schultag. Als erste Hausaufgabe sollen alle ein Bild ihrer Familie malen. Sie ahnt schon die Fragen, die kommen werden. Ana kennt das schon aus dem Kindergarten. Während die Erwachsenen oft nur eigenartig schauen, fragen die Kinder einfach. Warum hat Ana zwei Mütter? Welche ist denn echt? will Tim zum Beispiel wissen, denn er meint das geht doch nicht. Doch Ana hat eine Antwort für ihn, die ihn staunen lässt.

mehr lesen 0 Kommentare

Trennung – und dann?

Trennung ist nicht schön. Nicht für die Eltern und schon gar nicht für die Kinder. Aber sie passiert – und das auch immer öfter in Regenbogenfamilien.

mehr lesen 0 Kommentare

Auszeit vom Familienalltag

Im März 2016 nahmen mein Sohn und ich an einer Mutter-/Vater-Kind-Kur des DRK Landesverband Nordrhein teil. Zufällig war ich Anfang des Jahres auf dieses einzigartige Angebot für Regenbogenfamilien des DRK Kurzentrum Carolinensiel gestoßen.

mehr lesen 2 Kommentare

Nachgedanken zum Kultur- und Regenbogenfest

Ein weitere Prämiere auf dem diesjährigen CSD gab es mit dem Kultur- und Regenbogenfest. Organisiert und ausgerichtet vom ColognePride und der Eventagentur „4ce Productions“ fand auf dem Eisenmarkt ein Fest für (Regenbogen-)Familien statt. In einem Zirkuszelt konnten Kinder an Musical- und Zirkusworkshops teilnehmen. Eine Hüpfburg bot Raum zum Toben für die Kleinen. Stelzenläufer, Zauberer und Kinderschminken rundeten das Programm auf dem Platz ab. Auf der großen Bühne gab es ein Programm aus Musik und Talkrunden.

mehr lesen 0 Kommentare

Kölner Regenbogenfamilien zeigen Flagge

Der Kölner CSD feierte dieses Jahr seinen 25. Geburtstag. Viele von uns vermissten in den letzten Jahren die Sichtbarkeit von Regenbogenfamilie auf der Demonstration und dem Straßenfest. Zuviel Glitzer, nackte Haut und laute Partymusik machten den CSD zu einem Event, auf dem wir uns mit unseren Kindern weder wohl noch repräsentiert fühlten. Doch dieses Jahr feierte der ColognePride eine Primäre: Mit dem Regenbogenfamilien-Express nahmen eine erfreulich große Zahl von Regenbogenfamilien an der Parade teil!

mehr lesen 3 Kommentare

Ein Wochenende Bullerbü unterm Regenbogen

(c) regenbogenfamilien-koeln.de

Am letzten Juni-Wochenende 2016 haben sich 11 Regenbogenfamilien aus den verschiedensten Ecken in NRW - darunter vier Familien aus Köln -  mit insgesamt 40 großen und kleinen Personen (von vier Monaten bis 11 Jahre jung) für zwei Tage zum Zelten in Issum-Sevelen auf dem AWO Campingplatz absolut willkommen gefühlt!

mehr lesen 0 Kommentare

Wenn Familien zum Regenbogen gehen

Wir, das sind Maike, 33 Jahre, Dani, 38 Jahre, und Julia, 13 Jahre, eine Regenbogenfamilie aus dem rechtsrheinischen Köln. Wir machen bei dem Filmprojekt "Enchanted-Love makes a family" der österreichischen Regisseurin Michaela Kis mit.

mehr lesen 2 Kommentare

Digitalisiertes Familienleben

Regenbogen Litfaßsäule; (c)regenbogenfamilien-koeln.de

„Damals gab es noch keine Computer? Wie seid ihr denn dann ins Internet gekommen?“, fragt mein Sohn mich. Eine Welt ohne Internet ist für meine Kinder so schwer vorstellbar wie für mich ein Leben ohne Elektrizität, fließend warmes Wasser oder Heizung. Graue Vergangenheit, die nicht in meinem eigenen Lebenshorizont vorgekommen ist.

mehr lesen 0 Kommentare

Mehr Unterstützung für Kölner Regenbogenfamilien

Bunte Fensterläden, Foto: Birgit Brockerhoff, regenbogenfamilien-koeln.de

Jeden dritten Freitag im Monat verwandelt sich das rubicon Beratungszentrum in Köln zu einem Familientreff für Babys, Kleinkinder und ihre Eltern. Auf dem Boden des Gruppenraums sind dann Bälle, Holzbausteine, Rasseln und anderes Spielzeug ausgebreitet. Alle reden, singen und spielen miteinander, so wie es in Krabbelgruppen eben üblich ist.

mehr lesen 0 Kommentare

Soziale und biologische Elternschaft

(c)Pegel; regenbogenfamilien-koeln.de

 

Es gibt ein paar wiederkehrende Fragen, die uns als lesbische Eltern gestellt werden. Frage 1: „Wie habt ihr das gemacht?“ Damit ist nicht etwa gemeint: "Wie habt ihr so wundervolle Kinder in die Welt setzen können?" Dahinter verbirgt sich die Neugier nach dem Wie des Zeugungsaktes. Mal wird das ganz direkt gefragt, mal mehr durch die Hintertür. Abhängig von der Situation, in der sie gestellt wird, und je nach Art des Kontaktes, in dem ich zu der fragenden Person stehe, finde ich diese Frage berechtigt und beantworte sie, mal detaillierter, mal abstrakter.

mehr lesen 3 Kommentare

Unser persönlicher Regenbogen

Unsere Kinder haben eine sehr spezielle und persönliche Beziehung zum Regenbogen. Sie machen mich und meine Frau regelmäßig auf alle Regenbogen aufmerksam, die uns begegnen. Sei es auf Bildern, Reklametafeln, an Hauswänden oder auf echte Regenbogen am Himmel. Mit jener Inbrunst und Begeisterung, die Kindern innewohnt, teilen sie uns aufgeregt mit: „Schau! Da! Ein Regenbogen!“

mehr lesen 1 Kommentare

Die da

Unseren Sommerurlaub verbrachten wir dieses Jahr zum ersten mal auf Korsika im sehr rentner- und mäßig familienfreundlichen Hotel "Maristella". Als Familie mit Kleinkind waren wir eh schon eine Minderheit. Als Regenbogenfamilie eine ganz besonders besondere.

mehr lesen 0 Kommentare

Terror in Rosa und Blau

(c)uhr; regenbogenfamilien-koeln.de

Junge oder Mädchen? Das scheint noch immer die alles entscheidende Frage zu sein. Eigentlich erstaunlich in Zeiten des anwachsenden Genderbewusstseins.

mehr lesen 2 Kommentare

Adoption

Neulich beim Notar. Wir hatten uns bei einem befreundeten Lesbenpaar mit Kind erkundigt, welche Dokumente man zur Adoption benötigt, und zu welchem Notar man am besten geht. Aber, wie sagte Oma bereits: "Wer nicht hören kann muss fühlen".

mehr lesen 1 Kommentare

Besorgte Eltern und andere Ärgernisse

Zeitung lesen macht mir aktuell immer weniger Spaß. Ich lese von "besorgten Eltern" und "Demos gegen Vielfalt" und frage mich, wer sind diese Menschen, die laut ihren Unmut darüber äußern, dass es außerhalb von Vater-Mutter-Kind noch andere Familienformen gibt. Menschen, die nicht erlauben wollen, dass meinen Kindern in ihrer Schulzeit ihre eigene Lebenswirklichkeit im Unterricht thematisiert wird und sie diese als eine unter vielen möglichen Famiienformen vermittelt bekommen.

mehr lesen 2 Kommentare

Empowerment

Am Wochenende fand in Köln ein Empowerment-Workshop für Engagierte statt, der mit dem langen Titel "Aktuelle Herausforderungen und Chancen für Regenbogenfamilien" für sich warb. Wenn ich ehrlich bin, riss mich der Titel nicht gleich vom Hocker, so dass ich mich erst nach längerem Zögern anmeldete. Immerhin war der Tagungsort in Köln (immer ein Pluspunkt) und als Kompromiss nur einen Tag, statt an beiden Tagen teilzunehmen, klang dann schon eher machbar.

mehr lesen 0 Kommentare

Familie ist, was wir daraus machen

(c)rundboote; regenbogenfamilien-koeln.de

Dass Familie mehr sein kann, möchte das engagierte Buchprojekt „Familie Kunterbunt“ zeigen. In der Krautkopfstraße leben viele liebenswerte Familien friedlich neben und miteinander - von der Regenbogenfamilie über die Familie mit Adoptivkind, die Männer-WG, das unverheiratete Paar, die alleinerziehende Mutter, die Patchworkfamilie und der Single. Und sie alle lieben die Vielfalt und die Bewohner der Straße. Denn Familie, das sind die Menschen, die uns lieben und die ihr Leben mit uns verbringen möchten, da sind sich alle einig.

mehr lesen 0 Kommentare

Eingeschränkte Spielfreuden

Ein regnerischer Tag in unserem Urlaub an der Ostsee. Kein Wetter für einen Strandtag. Zur großen Freude unserer beiden Kinder beschließen wir in die nächstgrößere Stadt zu fahren. Dort gibt es einen Indoorspielplatz. Wir ahnen nicht dass uns kein ungetrübtes Spielvergnügen bevorsteht.

mehr lesen 0 Kommentare

Erster Dyke March COLOGNE

Im Juli erlebte Köln eine Premiere: Beim ersten Dyke March liefen mehr als 1.500 Lesben durch die Innenstadt. Dyke, ein englisches Wort für Deich, und eine ursprünglich abwertend gemeinte Bezeichnung für Lesben, die selbstbewusst auftreten und nicht den von Frauen erwarteten Verhaltensweisen entsprechen. Das Schimpfwort wurde sich von den Beschimpften angeeignet und ist heute eine stolze Selbstbeschreibung. Der erste Dyke March wurde in Kanada organisiert, jetzt finden sie in immer mehr Städten am Vorabend der Gay Pride Demos (nur in Deutschland CSD Christopher Street Day genannt) statt.

mehr lesen 0 Kommentare

Für 10 Minuten ein Mann

(c)riesenrad; regenbogenfamilien-koeln.de

An diesem Wochenende stand der Geburtsvorbereitungskurs auf dem Programm. Wir haben nicht ein Mal gehechelt, dafür aber zwei ganz intensive, lehrreiche und angenehme Tage mit zwei tollen Hebammen und 7 Paaren verbracht.

mehr lesen 1 Kommentare

Sichtbarkeit

„Sie zahlen getrennt?“ Diese Frage wird uns häufig von Kellern und Kellnerinnen gestellt, wenn meine Frau und ich mit unseren zwei Kindern im Restaurant gegessen haben und bezahlen wollen. Ich frage mich, wird Hetero-Paaren diese Frage beim Bezahlvorgang wohl ebenfalls regelmäßig gestellt? Vermutlich nicht.

mehr lesen 1 Kommentare

Bleib immer aktuell:

unterstützt von